Ein Lebenslauf ist das Herzstück jeder Bewerbung. Er gibt deinem potenziellen Arbeitgeber einen schnellen Überblick über deine Qualifikationen, Erfahrungen und persönlichen Fähigkeiten. Aber welche Inhalte sind wirklich notwendig? Und was kannst du weglassen oder optional ergänzen? In diesem Beitrag schauen wir uns die wichtigsten Punkte an, die in keinem Lebenslauf fehlen dürfen, und geben dir Tipps, wie du optionale Angaben sinnvoll einbaust.
Ein Lebenslauf muss bestimmte Grundangaben enthalten, die es dem Arbeitgeber ermöglichen, deine Eignung für die ausgeschriebene Stelle schnell zu erkennen. Die Pflichtangaben umfassen:
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Zusätzlich zu den Pflichtangaben gibt es einige Inhalte, die du je nach Job oder Branche ergänzen kannst:
In Deutschland ist es nach wie vor üblich, ein Bewerbungsfoto im Lebenslauf zu platzieren. Das Foto sollte professionell und aktuell sein. Achte auf angemessene Kleidung und einen freundlichen, offenen Ausdruck. Es wird in der Regel im oberen Bereich des Lebenslaufs rechts oder links neben den persönlichen Daten eingefügt.
Der Bildungsweg und die Berufserfahrung gehören zu den wichtigsten Bestandteilen deines Lebenslaufs. Beide Abschnitte sollten in umgekehrter chronologischer Reihenfolge (also vom Aktuellsten zum Ältesten) aufgelistet werden.
Ein klassischer Lebenslauf beginnt mit den persönlichen Daten und führt dann direkt zur Berufserfahrung oder zum Bildungsweg. Die Reihenfolge der Abschnitte hängt jedoch von deiner Karriere ab. Wenn du Berufseinsteiger bist, steht der Bildungsweg oft an erster Stelle. Bei erfahrenen Fachkräften wird die Berufserfahrung als wichtiger angesehen und kommt entsprechend zuerst.
Lücken im Lebenslauf durch Elternzeit oder Arbeitslosigkeit sollten nicht verschwiegen werden. Stattdessen kannst du diese Phasen sinnvoll erklären, z. B. mit der Betreuung von Kindern, der Weiterbildung oder der Neuorientierung. Wichtig ist, dass du diese Zeiten nicht einfach weglässt, sondern offen und transparent kommunizierst.
Fort- und Weiterbildungen sind ein großer Pluspunkt im Lebenslauf. Sie zeigen, dass du bereit bist, dich weiterzuentwickeln und neue Fähigkeiten zu erwerben. Nenne alle relevanten Kurse, Schulungen und Zertifikate, die für die ausgeschriebene Position von Bedeutung sein könnten.
Dieser Abschnitt bietet dir die Gelegenheit, deine praktischen Kenntnisse und Fähigkeiten zu betonen. Das können IT-Kenntnisse, Sprachkenntnisse oder besondere Fachkenntnisse sein, die dich für die Stelle qualifizieren. Verwende Schlüsselbegriffe aus der Stellenanzeige, um sicherzustellen, dass deine Fähigkeiten auch von Bewerbermanagementsystemen (ATS) erfasst werden.
Am Ende deines Lebenslaufs sollte das aktuelle Datum stehen, und du kannst den Lebenslauf optional unterschreiben, insbesondere wenn du ihn in Papierform oder als PDF verschickst. Die Unterschrift unterstreicht die Seriosität und bestätigt die Richtigkeit der Angaben.
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